Prof. Gudrun Rappold receives medal of honor from the German Society for Human Genetics
Prof. Dr. Gudrun Rappold, senior professor at Heidelberg University’s Medical Faculty, has been awarded the Medal of Honor by the German Society for Human Genetics. The Medal of Honor is the highest award given by the professional association and recognizes outstanding scientific achievements in human genetics as well as special contributions to the advancement of the field.
Full text in German below.
Prof. Gudrun Rappold erhält Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
Prof. Dr. Gudrun Rappold, Seniorprofessorin der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, ist mit der Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik ausgezeichnet worden. Die Ehrenmedaille ist die höchste Auszeichnung der Fachgesellschaft und würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Humangenetik sowie besondere Verdienste um die Weiterentwicklung des Fachgebiets.
Die Auszeichnung wurde am 4. März 2026 im Science Center München im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) verliehen. Die Gesellschaft würdigt damit die bedeutenden Beiträge von Prof. Rappold zur molekulargenetischen Forschung sowie ihr langjähriges Engagement für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und für Chancengleichheit in der Wissenschaft. Neben ihren Forschungsarbeiten hob die Gesellschaft besonders ihre Rolle als Mentorin für zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie ihren Einsatz für eine offene und chancengerechte Wissenschaftskultur hervor.
Da Prof. Rappold, bis 2021 Direktorin der Abteilung Molekulare Humangenetik am Institut für Humangenetik, selbst nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, nahm ihre Tochter, Isabel Hörbrand, Kardiologin am Universitätsklinikum Heidelberg, die Auszeichnung stellvertretend für sie entgegen.
Prof. Rappold erklärte anlässlich der Ehrung: „Die Auszeichnung ist eine große Ehre, handelt es sich doch um die höchste Anerkennung, die unsere Gesellschaft aussprechen kann. Nach einer langen Reihe von berühmten Männern hat das Auswahlgremium der GfH mich als Preisträgerin und damit zum ersten Mal eine Wissenschaftlerin gewählt. Dies zeigt mir auch, dass sich in den Köpfen der jüngeren Entscheidungsträger zum Thema Geschlechtergerechtigkeit etwas geändert hat. Für mich waren schon immer wertschätzende Beziehungen im Team und zwischen Kollegen und Kolleginnen wichtig.“
Über die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik
Die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik wurde 1987 gegründet und ist ein bundesweit tätiger wissenschaftlicher Fachverband von Ärztinnen und Ärzten sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern im Bereich der Humangenetik. Zu den zentralen Aufgaben der Gesellschaft gehören die Förderung von Forschung, Lehre und Praxis der Humangenetik, die Organisation wissenschaftlicher Tagungen sowie die Unterstützung von Fort- und Weiterbildungsangeboten und fachübergreifender Zusammenarbeit.
Weitere Informationen im Internet
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik


