Wo Zukunft entsteht: Deutschlands „Innovationsmaschinenräume“ präsentieren sich auf der re:publica 2026
Heidelberg, 30 April 2026: Frauen sterben früher und werden oft schlechter therapiert. Der Grund dafür: Die medizinische Forschung und Entwicklung waren lange Zeit überwiegend auf männliche Populationen ausgerichtet. BioMed X Innovation Hub will das ändern und hat das auch schon getan. Der Hub ist direkt aus dem regionalen Clusterumfeld von bioRN Life Science Cluster heraus entstanden und zeigt exemplarisch, was möglich wird, wenn Netzwerke funktionieren.
Als Christian Tidona, CEO von BioMed X, vor einigen Jahren im bioRN-Netzwerk tätig war, ging es darum, Wissenschaft und Industrie enger zu verbinden. Heute agiert er mit BioMed X genau an dieser Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie, und entwickelt gezielt neue Ansätze, um solche Versorgungslücken zu adressieren. Dazu bringt der Hub internationale Talente mit konkreten Forschungsfragen aus der Industrie zusammen und entwickelt daraus neue medizinische Ansätze – aktuell unter anderem im Bereich Women’s Health, unterstützt durch die Gates Foundation.
Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines Systems. Auf der re:publica 2026 machen Deutschlands Innovationscluster genau solche Geschichten sichtbar, denn: Während viel über die Innovationsfähigkeit Deutschlands diskutiert wird, passiert sie längst – in den Innovationsclustern des Landes.
Cluster sind die Werkstätten des Wandels, denn hier wird aus wissenschaftlicher Exzellenz konkrete Anwendung. Sie verbinden Disziplinen, bündeln Kompetenzen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus Ideen Lösungen werden.
Vom 18. bis 20. Mai 2026 präsentieren sich 22 Cluster- und Campus-Initiativen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erstmals gemeinsam auf der re:publica in Berlin unter dem Leitmotiv „Deutschlands Innovationsmaschinenraum“.
Das Ziel: Sichtbar machen, wie Innovation in Deutschland konkret entsteht – von neuen Medikamenten über energieeffiziente KI bis hin zu Wasserstofftechnologien und neuen Mobilitätskonzepten.
Der Gemeinschaftsstand lädt zum Austausch mit den Clustermanagern ein und gibt Einblicke in konkrete Projekte und Erfolgsgeschichten aus ganz Deutschland. Ergänzt wird der Auftritt durch ein Bühnenformat am 20. Mai zwischen 11:00 und 11:45 auf der re:publica-Hauptbühne, bei dem VertreterInnen aus Politik und Clustern den Innovationsstandort Deutschland als vernetztes System präsentieren.
Interessierte Besucher- und Journalisten sind eingeladen, Gesprächs- und Interviewtermine mit Vertretern der Cluster- und Campus-Initativen im Vorfeld und auf der re:publica am Messestand zu vereinbaren.
Über die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR
Die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR bündeln wissenschaftliche Exzellenz, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Perspektiven. Gemeinsam bilden sie den Innovationsmaschinenraum Deutschlands und tragen dazu bei, Forschung schneller in Anwendung und Wirkung zu überführen.
Vertreten bei der re:puplica sind 14 Zukunftscluster CNATM, curATime, ETOS, MCube, nanodiag BW, NeuroSys, Ocean Technology Campus Rostock, PROXIDRUGS, QSense, QVLS-iLabs, SaxoCell, SEMECO, SupplHyInnoRhineland, ThWIC; außerdem die vier Forschungscampi ARENA2036, FEN, Mobility2Grid und OHLF sowie vier ehemalige Spitzencluster Cluster: Bavarian Biotech Cluster Development BioM, BioEconomy Cluster, bioRN Life Science Cluster, Cluster Elektromobilität Süd-West.
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