March 17, 2026

GENESIS 26 – The LIFE SCIENCE TECH DAY: “The Future Starts Now”

GENESIS 26 – The LIFE SCIENCE TECH DAY: “The Future Starts Now”

Heidelberg, March 13, 2026 – Thursday, March 12, 2026, the boundaries of what is scientifically feasible and technically possible in cancer research were pushed further into the future: The approximately 130 participants at the GENESIS 26 – The LIFE SCIENCE TECH DAY forum hosted by InnovationLab GmbH did not merely content themselves with the scientific input from leading researchers, but also initiated concrete project ideas with leading industry representatives during the concluding “Discussion Tables.”

Full text in German below.


GENESIS 26 – The LIFE SCIENCE TECH DAY: „Die Zukunft beginnt jetzt“

Heidelberg, 13. März 2026Am gestrigen Donnerstag (12. März 2026) wurden die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren und technisch Möglichen in der Krebsforschung Richtung Zukunft verschoben: Die rund 130 Teilnehmer des Forums GENESIS 26– The LIFE SCIENCE TECH DAY der InnovationLab GmbH haben sich nicht nur mit dem wissenschaftlichen Input der Spitzenforscher begnügt, sondern bei den abschließenden „Discussion Tables“ konkrete Projektideen mit führenden Wirtschaftsvertretern angestoßen.

InnovationLab veranstaltete die regionale Networking-Veranstaltung im Bereich Life Sciences zum dritten Mal. Im Mittelpunkt des Tages standen dieses Mal die Entwicklung von Plattformen der nächsten Generation für Krankheitsmodellierung und Wirkstoffscreening vor allem in der Krebsforschung.

Die ausverkaufte Veranstaltung im Frauenbad schuf eine besondere Atmosphäre für Kollaboration und die Entwicklung gemeinsamer Zukunftsprojekte über Disziplingrenzen hinweg. Bild: InnovationLab GmbH | Lukas Adler

Michael Kröger: „Wir stehen an einem Wendepunkt”

„Wir stehen an einem Wendepunkt in der Forschung. Das hat der Tag einmal mehr gezeigt. Nicht nur im Bereich Biofabrikation, -elektronik, integrierte mikrophysiologische Systeme und Sensortechnologie für lebendes Gewebe. Bildgebung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz bieten uns heute Möglichkeiten, von denen wir vor ein paar Jahren noch geträumt haben. Mit unserer Netzwerkveranstaltung haben wir einen Nerv getroffen. Diese Zukunft beginnt jetzt. Dessen waren sich die Teilnehmer mehr als bewusst. Und ich denke, viele nutzen die Chance dazu, brillante Ideen in die Tat umzusetzen“, fasst Dr. Michael Kröger, Geschäftsführer der InnovationLab GmbH, die Ergebnisse des Tages zusammen.

Marc Massoth, Leiter des Heidelberger Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, lobte zu Beginn der Veranstaltung das große Engagement von InnovationLab im Bereich Forschung, Entwicklung und Technologie-Transfer: „Heidelberg steht für drei wichtige Ideen: Wissen, Verantwortung und Anwendung. Ideen in Lösungen zu verwandeln – genau dafür steht InnovationLab. Es unterstützt Forschende von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Es bietet Raum, Technologie, Netzwerke und Zugang zu Investoren. Das ist besonders wichtig im Bereich der Life Sciences, wo die Gründung eines Unternehmens teuer und komplex sein kann. Als ein Repräsentant der ökonomischen Entwicklung kann ich nur sagen: Events wie diese sind essenziell.”

Patientinnen und Patienten im Fokus

Dr. Sylvia Boj von Merck/HUB Organoids betonte in ihrer Keynote die Notwendigkeit einer patientenabgeleiteten Organoid-Technologie, um die Lücke zwischen Labor und Klinik zu schließen und die Entwicklung erfolgreicher Therapien grundlegend neu zu konfigurieren. „Die Einblicke in Organoide und Organ-on-Chip waren außergewöhnlich und zeigten, wie stark sich dieses Forschungsfeld weiterentwickelt. Besonders beeindruckt hat mich auch die Stärke des Innovationsökosystems in Heidelberg”, sagte Sylvia Boj nach dem hochkarätigen Tagesprogramm.

GENESIS 26 erhielt mit seiner Mischung aus Impulsvorträgen und wissenschaftlich-wirtschaftlichem Austausch durchweg eine positive Resonanz. „Zwei Aspekte waren herausragend. Zum einen lag der Fokus klar auf den Patientinnen und Patienten, zum anderen geht es uns allen um die Frage, wie wir Technologie standardisieren und menschliches Gewebe abbilden können“, bilanzierte Speakerin Dr. Hafsa Munir vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).  Als einer der Industrievertreter betonte Dr. Jasper Van Hoorick, Mitbegründer und CEO des Biotech-Materialspezialisten BIOINX, einem Spin-off der Universität Gent und der Freien Universität Brüssel: „Diese Veranstaltung bot Überraschungsmomente und war sehr interdisziplinär ausgerichtet. Die Zusammenführung verschiedener Expertisen wird der Schlüssel dafür sein, um den gemeinsamen Kampf gegen Krebs voranzubringen.”

Auch die Teilnehmenden aus dem In- und Ausland bewerteten das Heidelberger Forum als einzigartig und zukunftsweisend. Es zeigte sich erneut: Deutschlands älteste Universitätsstadt ist ein energiegeladener Schauplatz für das immer stärker werdende Ökosystem in den Lebenswissenschaften. Technologie-Transfer spielt im wissenschaftlich-wirtschaftlichem Spannungsfeld in der Metropolregion Rhein-Neckar eine entscheidende Rolle. Und das wird in Europa von der Spitzenforschung und Industrie zunehmend wertgeschätzt.

Über InnovationLab

Als Plattform für Forschung, Entwicklung und Technologie-Transfer in den Bereichen Life Sciences und Clean Tech bringt die InnovationLab (iL) GmbH exzellente Forschung mit renommierten Unternehmen und innovativen Start-Ups zusammen. InnovationLab begleitet Wissenschaftler von der ersten Idee bis zur marktreifen Anwendung und bietet Raum für Erfindergeist und Unternehmertum.

Die Gesellschafterstruktur besteht aus weltweit führenden Konzernen sowie Spitzenuniversitäten:  BASF SE und HEIDELBERG (Heidelberger Druckmaschinen AG) sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg. Ziel ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter einem gemeinsamen Dach. Neben der Unterstützung verschiedener Forschungsprojekte bietet iL – durch das umfangreiche Know-how aller Partner und die hochmoderne Infrastruktur – Services in der Produkt- und Prozessentwicklung vom Labor- bis zum Industriemaßstab.

Der Fokus liegt auf kooperativer Forschung, dem Transfer von Erfindungen in marktfähige Produkte und der Ausbildung von Nachwuchskräften. Zu diesem Zweck stehen Coworking Spaces und gemeinsam genutzte Labore mit modernster Technologie zur Verfügung, die sich in günstiger Lage im Herzen von Heidelberg befinden und eine Fläche von 6.000 Quadratmetern umfassen. Neben rund 4.000 Quadratmetern Büroflächen stehen mehr als 2.000 Quadratmeter modernste Forschungsinfrastruktur mit Reinräumen, S1- und S2-Bio- sowie Chemie- und Technologielaboren mit einem einzigartigen Shared-Lab-Konzept zu Verfügung.

Gegründet und ausgezeichnet wurde InnovationLab 2008 als deutsches Spitzencluster durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 

Weitere Informationen unter innovationlab.de

Our latest News

discover more
PRECISEU launches Open Call to accelerate interregional innovation in personalised medicine

PRECISEU launches Open Call to accelerate interregional innovation in personalised medicine

Across Europe, the conversation around personalised medicine is no longer about potential—it is about implementation. The challenge is not only scientific progress, but how to move innovation across regions, systems and stakeholders in a coordinated way. In this context, the PRECISEU project has launched its Open Call for Joint Interregional Projects (JIPs), opening on 13 […]

Digital recording of health status

Digital recording of health status

Successful pilot project at Heidelberg University Hospital Regularly surveying patients about their health-related quality of life is a key aspect of patient-centred medicine. At Heidelberg University Hospital, a new digital system is being used for this purpose in a pilot project: patients complete online questionnaires on their own mobile devices, after which the data is […]

A mouse model for Dry Eye Disease

A mouse model for Dry Eye Disease

Experimentica utilizes a validated mouse model of dry eye disease. Dry eye disease-like pathology is induced using transdermal scopolamine patches in combination with desiccating environmental stress. The induced pathology is characterized using corneal fluorescein staining, tear volume measurements, and histology for lacrimal gland infiltration, goblet cell loss, and corneal abnormalities. Dry eye disease, also referred […]

GET IN TOUCH

Stay Updated with bioRN’s Newsletter

Sign up for our newsletter to discover more!
* required

BioRN (BioRN Network e.V. and BioRN Cluster Management GmbH) will use the information you provide on this form to be in touch with you and to provide updates and marketing. Please let us know all the ways you would like to hear from us:

You can update your subscription preferences or unsubscribe at any time. Just follow the unsubscribe or update link in the footer of automated emails you receive from us, or by contacting us at info@biorn.org. We will treat your information with respect. For more information about our privacy practices please visit our website: www.biorn.org. By clicking below, you agree that we may process your information in accordance with these terms.

We use Mailchimp as our marketing platform. By clicking below to subscribe, you acknowledge that your information will be transferred to Mailchimp for processing. Learn more about Mailchimp's privacy practices.

Intuit Mailchimp